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Immer wieder Schikanen

14
Au
Immer wieder Schikanen
14.08.2009 17:32

Ich habe an meinem Haus das Efeu runtergerissen und auf meinen kleinen Anhänger geladen. Da ich übersehen hatte, dass bei meinem Anhänger schon der TÜV abgelaufen war, musste ich natürlich erst zum TÜV fahren und so zog sich das Ganze über ca. 2 Monate hin und während dieser Zeit ist das Efeu zu einem braunen Laub geworden.

Als ich dann gestern zum WRV mit meinen Hunden gefahren bin und der Anhänger neuen TÜV hatte, dachte ich mir, dass ich das Laub mitnehmen kann und beim Verein links am Eingang die Böschung runterschmeißen kann… Laub zu Laub. Dürfte ja kein Problem sein.

Als ich dann mit dem Abladen fertig war, meinen Anhänger an die Seite gestellt hatte und dabei war meine Hunde aus dem Auto zu holen, kam mir die Lebensgefährtin unseres 1. Vorsitzenden, bzw. unseres Präsidenten, wie er sich selber nennt, entgegen und fragte mich, ob ich dort irgendetwas abgeladen hätte. Ich sagte zu ihr, dass ich dort etwas Laub abgeladen hätte, worauf sie mir sagte, dass vor einiger Zeit jemand vom Umweltamt dagewesen wäre und bemängelt hätte, dass der Verein den Grasabschnitt in die Böschungen schmeißt, denn angeblich würde der Boden davon sauer werden. Na ja, davon habe ich zwar noch nie etwas gehört aber lassen wir diese Aussage einfach mal im Raum stehen... Gras ist nicht sauer. Ich erwiderte ihr daraufhin, dass ich ja nur Laub dort abgeladen hätte und im Herbst fällt ja auch Laub von den Bäumen und dass das ja wohl kein Unterschied sei…. Ende des Gespräches. Vor ca. 2 Jahren hatte ich schon mal vorgeschlagen, dass man für die Rasenmäher Mulchmesser kaufen sollte, wurde damals in den Wind geschlagen, weil der doofe Uli, wie immer, sowieso keine Ahnung gehabt. Würde der Rasen mit einem Mulchmesser  gemäht, kann man diesen Mulch auf den Rasen liegen lassen und dient als Dünger für den Rasen und man hätte sich Dünger und Abfall gespart.

Vor längerer Zeit hatte er sich mir gegenüber mal darüber beschwert, dass einige Leute, offensichtlich Mitglieder, Gartenabfälle zum Teil in Plastiksäcken den Abhang runtergeschmissen hatte und meinte, dass sie doch wenigstens die Säcke ausschütten könnten und die Säcke dann in der Mülltonne entsorgen könnten. Nun ziehe ich den Rückschluss daraus, dass offensichtlich nicht alle Mitglieder die gleichen Rechte haben.

Aber dass Karlkeinz früher die Sickergrube, in die die Kacke und Urin gesammelt wird, per Schmutzpumpe und einem langen Schlauch den Abhang runter entsorgt hat, darüber hatte er sich nie beschwert… das war offensichtlich okay. Klar, das ordentlich zu entsorgen, hätte auch Geld gekostet.

 

Heute ruft mich Elli ganz aufgeregt an und sagte mir das unser 1.Vorsitzende und selbsternannter Präsident angerufen hatte und sie mir ausrichten soll, dass ich meinen „Biomüll“, den ich dort hingeworfen habe, wieder rausholen muss und wenn ich das nicht machen würde, würde er mich am Montag aus dem Verein werfen.

 

Den Laub wieder aus dem Wald entfernen… jau… das wäre das Selbe, wenn ich ein Eimer Wasser in den Rhein kippe und dann wieder rausholen soll. Da macht sich mal wider jemand lächerlich.

 

Ich denke, dass das gar nicht um das bisschen Laub geht, sondern eher darum, etwas zu finden um mich loszuwerden, bzw. mal wieder das Leben schwer zu machen. Ich habe schon seit langer Zeit das Gefühl, dass Mitglieder, die eine eigene Meinung haben, nicht so gerne im Verein gesehen werden, es sei denn, dass die eigene Meinung, dessen des 1. Vorsitzenden entspricht!?

 

Ich werde das Laub auf jeden Fall nicht rausholen, denn kein Mensch wusste davon, dass das nicht erwünscht ist und außerdem wurde ja nur der Grasabschnitt vom Umweltamt bemängelt und nicht Laub… ich würde eher sagen, dass es normal ist, dass Laub im Wald liegt!

 

Eigentlich sollte unser Vorsitzender den Ball ganz schön flach halten, denn was im Verein in den Jahren alles so in die Böschung gekippt hat, ist wohl mehr als Umweltschädlich. Ab und zu bin ich mal am Rand des Geländes entlanggegangen und habe in den Böschungen Ölkanister, Plastikfolien, Bretter und sonstigen Rest und Sondermüll gefunden. Auch hatte mir Karlheinz zu Lebzeiten mal erzählt, was früher dort in nächtlichen Aktionen alles abgekippt wurde, um die Erstellung der Rennbahn zu finanzieren. Angeblich soll das Gelände ja mit einer Schutzplane unter dem Erdreich abgedeckt sein, oberhalb der Kontaminierung aber das bezweifele ich ganz stark, denn als wir die Zäune für das Coursinggelände errichtet hatten, sind wir am unteren Teil des Geländes mit dem Erdbohrer gar nicht in das Erdreich gekommen, weil nach wenigen Zentimetern auf Bauschutt und alte Stromkabel gestoßen sind… da musste ein großer Abbruchhammer her um überhaupt die Zaunpfähle aufstellen zu können… von einer Plane war da nichts zu sehen. Der 2te Indiz dafür, dass da keine liegt ist, dass dort jede Menge Bäume angepflanzt sind und die schon so groß sind, dass die Wurzeln der Bäume sicherlich schon durch die Plane gewachsen sind. Meinem Wissen nach, werden auf solchen Gelände keine Bäume angepflanzt.

Fakt ist, soviel ich weiß ist es so, dass die Rennbahn mitten in einem Landschaftsschutzgebiet liegt und dort gar keine baulichen Maßnahmen vorgenommen werden dürfen. Das heißt, dass dort noch nicht einmal ein Zaunpfahl in die Erde gerammt werden darf. Soviel ich weiß, liegt nur eine Genehmigung für die die damalige „Grasbahn“ und dem Vereinsgebäude vor, womit dann alle anderen Maßnahmen, wie der Grill, die grüne Bierbude, das Zielrichterhaus u.s.w. alles illegal wäre. Auch die neuen Fundamente, die am 2ten Tor und neben dem Vereinslokal gefertigt wurden, sind m.E. ebenfalls genehmigungspflichtig.

 

Vor 2 Wochen ist das Vereinsgelände auch als Campingplatz vermietet worden. Da war in Herne eine Veranstaltung und die Teilnehmer konnten ihre Wohnwagen für 15 Euro/Tag auf dem Vereinsgelände abstellen und während dieser Zeit bewohnen… ob das alles so rechtens ist, denn das fällt eigentlich unter Vermietung und Verpachtung!?

 

Bin mir nicht sicher aber soviel ich weiß, ist unser Platzwart gar nicht angemeldet. Ich glaube, dass er Arbeitslos gemeldet ist und demzufolge auf dem Gelände schwarz arbeitet. Es ist bei der letzten Versammlung wohl mal angesprochen worden, dass der Platzwart, nach ca. einem Jahr nun mal endlich angemeldet werden soll aber ob das dann auch gemacht wurde, davon habe ich nie wieder etwas gehört.

 

Alles in Allem muss ich schon sagen, dass wenn man es in diesem Verein aushalten will, muss man schon ein sehr dickes Fell haben oder man muss schon selber etwas bekloppt sein.

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